Montag, 15. April 2013

Frühlingserwachen

Heute war (ist) ein guter Tag. Kann man doch so sagen, oder nicht? Schließlich hatte ich heute ein sogenanntes "Review", in dem man seine Arbeit so weit, wie sie eben ist, im Detail vorstellt, viele Fragen gestellt bekommt, und die Dozenten sehen können, was noch so gemacht werden muss, um es abgabefertig werden zu lassen. Nun ja - abgesehen davon, dass meine Fotos im nächsten Druck hoffentlich nicht dunkel und grünlich sind (scheiß Bibliotheks-Drucker!) - wurde ich heute von ganz offizieller Seite für "gut und fertig" erklärt. Ich soll nochmal zurück in den Zirkus, aber nur so "ganz ohne Druck, mal gucken, was du noch so bekommst...". Och ja, ganz entspannt also. Harrharr!
Passend zum Anlass ist mit einigen Tagen Verspätung auch endlich der Frühling in Caerleon angekommen, genauso wie mein Päckchen mit meinem höchst eigenen Exemplar von Susan Sontags "On Photography" (tolles Buch!) und John Grants CD "Queen of Denmark" (tolle Musik!). Jetzt lehne ich mich zurück und kann ganz entspannt am Essay weiterarbeiten, Musik lauschen und mich freuen. Huiii.

Durchdacht?!

Der klägliche Versuch, meine Fotos zu sortieren - in meinem Zimmer! 21 Fotos, und der Fußboden ist voll, vom Fenster bis zur Tür.


Sonntag, 14. April 2013

Mittwoch, 10. April 2013

Mit Schwung vorwärts

Gleich heute morgen um neun (und dabei haben wir doch bis spät in die Nacht Disney-Filme geguckt!) stand ein Tutorium mit Clive an - das übliche Prozedere: Laptop aufmachen, Laptop Clive überlassen, Clive die Mechanismen von iPhoto erklären, Clive erklären, wie man mit dem Macbook scrollt, Bilder mit Clive angucken, geduldig zuhören, wenn Clive viele, wichtige Dinge erklärt. Und dann freuen, weil Clive sieben (SIEBEN!) deiner letzten Bilder abnickt. Und andeutet, dass du unter gegebenen Umständen und ganz wahrscheinlich zu einem gewissen Prozentsatz vermutlich erwartbar höchst vielleicht und jenachdem und überhaupt gaaanz eventuell schon fast fertig sein könntest. Freuen! Freuen! Freuen!
Und wieder zurück ins Bett. Aber auch nur, um Susan Sontags On Photography zu lesen, um dein Essay vorzubereiten, versteht sich.

Woran arbeite ich da eigentlich?
Im derzeitigen, noch unbetitelten Projekt dreht sich alles, wie schon öfter erwähnt, um den NoFit State Circus in Cardiff. Dort bieten sie Kurse für jedermann an, in spaßigen Kategorien wie Akrobatik oder Trapez oder Einradhockey (wobei ich noch nie beim Einradhockey war. Ob es wirklich existiert?). Mein Projekt erzählt von der gemeinsamen Arbeit an etwas, von gemeinsamen Anstrengungen, etwas Schönes zu schaffen.




Sonntag, 7. April 2013

Gemütlich

Gemütlich ist ja leider ein Wort, das sich standhaft weigert, sich ins Englische übersetzen zu lassen. Deswegen wissen meine Mitbewohner hier gar nicht, was sie so verpassen. Ich habe mir nämlich heute einen gemütlichen Tag gemacht und mein Bett, von gelegentlichen Abstechern unter die Dusche und in die Küche, gar nicht erst verlassen. Gesellschaft geleistet haben mir dabei die Damen und Herren Susan Sontag, Roland Barthes, Liz Wells und andere namhafte, wichtige Menschen, die allerlei wichtige (und noch viel mehr unwichtige) Dinge über Fotografie erzählen können. Außerdem dabei waren der Laptop und die Tasse Chai-Tee, auch wenn letztere sich leider nicht wundersam vermehrt und mich somit öfter zum Aufstehen als geplant gezwungen hat. Das Essay ist immer noch weit davon entfernt, ein Essay zu werden, aber zumindest kann ich jetzt zufrieden sagen, dass ich mit der Arbeit immerhin schon mal begonnen habe.
Jetzt gleich gehen Jenna und ich ein paar Pommes holen, und dann muss ich den inneren Schweinehund aufwecken, denn wir wollen "Scott Pilgrim" gucken. Juhu!

Samstag, 6. April 2013

uuAAArgh!

Dieser Moment, in dem man merkt, dass man vorher nicht aufgepasst hat und feststellen muss, dass das Essay ganze zwei Wochen früher eingereicht werden soll als man dachte:

....uuuAAArrrgh, wo rennt nur meine ganze Zeit hin?

Dienstag, 2. April 2013

Wir werden immer größer...

...jeden Tag ein Stück! (Ich hoffe, ich habe jetzt mindestens zwei Personen einen fiesen Ohrwurm gemacht!)

Angefangen habe ich ja mal mit einem zukünftigen Mitbewohner. Beziehungsweise er mit mir, denn Kieran fragte mich damals, ob ich nicht Lust hätte...dann luden wir Santa dazu ein. Zu dritt war irgendwie blöd und irgendwie teuer, also holte ich Jenna ins Boot. Zu viert ging's schon besser, aber irgendwie waren die 5-Bett-Häuser dann doch noch einen Ticken günstiger - also verkündete Santa eines Tages, sie kenne da jemanden...so kam Megan in dieses Gummiboot, was allmählich zu einer stattlichen Jolle ausgebaut wurde. Da sah dann schon alles goldig aus am Horizont und irgendwie lustig und fluffig und die Häuserangebote wurden auch mehr. Und dann heute: eine sechste, mutige Mitseglerin namens Jodie kommt an Bord. Das wird sicher eine muntere Reise... friedlich gleiten wir dem Sonnenlicht in Form gleich mehrerer Besichtigungstermine in den nächsten Wochen entgegen...