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Donnerstag, 15. Mai 2014

Grüße von Epson, Mac und Co

'allo, 'allo!
Lange nichts mehr von mir gehört...der Empfang in der Printing-Suite ist so schlecht...'allo?

Netterweise ist die Printing Suite ja seit letztem Jahr aus dem fensterlosen Keller in ein gut befenstertes Atelier gezogen, damit wir auch sehen können, wenn die Sonne untergeht, wenn wir immer noch am Drucken sind...und wenn es Sommer wird, wird es spät dunkel. Vor knapp zwei Stunden hatte sogar schon der Security-Mann mit uns Mitleid und schenkte uns Sandwichs und Yoghurt. Ich bin seit halb neun am Morgen hier, und inzwischen ist das Buch fertig gedruckt. Doch meine Lieblingsschweizerin Mira braucht seelischen Beistand mit dem sehr spinnerigen, bevorzugt Magenta-druckenden Epson-Monster, und zuhause wird meine einzureichende Recherche-Mappe ja auch nicht schneller fertig als hier. Die Stimmung ist weiterhin gut, Queen dröht laut über die Boxen und Marina and The Diamonds leise aus den Kopfhörern. Jeder diskutiert mit jedem über Bilder und jeder hat ein (leicht müdes) Lächeln übrig, wenn es gebraucht wird. Spät wird's. Aber auch friedlich. Wir Fotografie-Nerds, wir können nicht anders.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Der Tag wird kommen

Gut, zugegeben, ich hab lange nicht mehr geschrieben und dabei ist so viel passiert! Ich hole das bald nach, versprochen. Zunächst aber einmal ein ganz tolles Lied mit ganz tollem Text, das auf youtube als "angenehm wütend" beschrieben wurde, und das, wie ich finde, ganz zu Recht. Immer schön draufhauen auf die homophoben Vollidioten. (Und 'ne tolle Stimme hat er ja auch, der Marcus.)


Freitag, 16. August 2013

Entscheidungen ... :-o

Meine Sachen packen, damit ich Montag endlich mal in den Urlaub fahren kann, oder einfach nur über meinen ersten Zahltag und die Tatsache, dass ich tatsächlich mal ein bisschen Geld auf dem Konto habe, freuen?

Donnerstag, 8. August 2013

Das Feinste vom Feinsten?!

Diese kleine Guardian-Blogliste der schlechtesten/unnötigsten Best-Of-Alben aller Zeiten hat mich heute doch sehr erheitert (allein der Künstlername "Kula Shaker", hahaha!). Wenn auch nur, bis ich zum Schluss der Liste meine Lieblings-Jugendsünde Blue entdecken musste. Blue? Auf einer Liste, die schlimme Dinge aufzählt? Blue auf einer Liste mit Toploader??? Nein, nein, nein, das konnte, durfte! nicht stimmen. Aber dann las ich, dass Blue angeblich mehr Best-Of-Alben als Studio-Alben veröffentlicht hätten. Ich stutzte, schaute ins CD-Regal, zählte nach. Stimmt. 5 zu 4. Peinlich, das. Meine Lieblings-shakethebooty-Jungs verkaufen sich auch nur wie jeder andere Arsch im Showgeschäft, den keiner haben will... schnief.

Dienstag, 6. August 2013

Die lieben Kröten

So wie es aussieht, bekomme ich für's zweite Jahr doch tatsächlich Geld von der britischen Regierung, um mein Studium zu finanzieren! Yippiiiiie.


Montag, 15. April 2013

Frühlingserwachen

Heute war (ist) ein guter Tag. Kann man doch so sagen, oder nicht? Schließlich hatte ich heute ein sogenanntes "Review", in dem man seine Arbeit so weit, wie sie eben ist, im Detail vorstellt, viele Fragen gestellt bekommt, und die Dozenten sehen können, was noch so gemacht werden muss, um es abgabefertig werden zu lassen. Nun ja - abgesehen davon, dass meine Fotos im nächsten Druck hoffentlich nicht dunkel und grünlich sind (scheiß Bibliotheks-Drucker!) - wurde ich heute von ganz offizieller Seite für "gut und fertig" erklärt. Ich soll nochmal zurück in den Zirkus, aber nur so "ganz ohne Druck, mal gucken, was du noch so bekommst...". Och ja, ganz entspannt also. Harrharr!
Passend zum Anlass ist mit einigen Tagen Verspätung auch endlich der Frühling in Caerleon angekommen, genauso wie mein Päckchen mit meinem höchst eigenen Exemplar von Susan Sontags "On Photography" (tolles Buch!) und John Grants CD "Queen of Denmark" (tolle Musik!). Jetzt lehne ich mich zurück und kann ganz entspannt am Essay weiterarbeiten, Musik lauschen und mich freuen. Huiii.

Sonntag, 17. März 2013

Gekommen, um leider nicht zu bleiben

Für meine drei liebsten Besucher der letzten Woche! Nur noch ein paar Tage, dann heißt es auch für mich, ganz in der Manier der neu entdeckten alten Lieblingsmucke, "Bring mich nach Hause". Bis dahin:


(Für die Nicht-Eingeweihten: Meine Familie hat mich eine Woche lang in Cardiff und London beehrt, und auf den vielen langen Busfahrten hat mein mp3-Player übermäßig viel "Wir Sind Helden" ausgespuckt. So eine schöne Woche: so viel zu sehen, so nette Menschen, und so gute Musik.)

Montag, 28. Januar 2013

Le monde et la résistance

Ich gehe in den Widerstand.
Erst einmal gegen den Regen und den Sturm, die draußen wüten. Ich sehe es überhaupt nicht ein, mich davon nerven zu lassen. Meine Regenjacke und ich, wir werden es euch schon zeigen! Überhaupt, ich bin gut gerüstet, um trotzdem einen guten Tag zu verbringen! Ich habe habe Tee, und ich habe DVDs, und ich habe Trotz. Viel Trotz.
Den benötige ich auch, um meinen zweiten Widerstand zu errichten. Ich trotze nämlich Paul. Wir hatten heute unsere Ideen-Seminare, bei denen es um Vorschläge für das nächste, große Fotoprojekt ging. Und Paul fand meinen Lieblingsvorschlag (ich gehe zum Zirkus!) irgendwie blöde und langweilig, und hat dann versucht, meinen zweiten Vorschlag (Graffittis!) falsch zu verstehen und komplett umzumodeln, bis es ihm gepasst hat. Püh. Nö. So nicht, Freundchen!
Er hat allerdings auch gesagt, dass das Projekt ein reines Lern-Projekt ist und dass wir uns etwas suchen sollen, was uns wirklich interessiert, damit wir daran wachsen können. Pech, für ihn, dass mich seine Vorstellung meines Projekts nicht so sehr anmacht. Ich bleibe beim Zirkus, und wenn er mir dafür eine schlechte Note geben will, soll er doch.

"There's a new world for the winning,
there's a new world to be won."



(Ich kann die Klappe ja auch gut aufreißen. Mit zweimal sehr guten Noten für die letzten beiden Fotoprojekte stehe ich auf ziemlich festen Barrikaden, haha.)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Harrr!

Jetzt ist alles abgegeben, und ich bin wieder allein, allein.

Hatte heute allerdings schon das nächste Briefing für das Projekt für's kommende Semester. Hach... Freiheit...wo bist du?

Sonntag, 16. Dezember 2012

Hrrrgrmmppffxtxtxhhhaaaaarrrrrgh!

Patrick Wolf spielt heute Nachmittag einen kostenlosen Gig in London, und ratet, wer sogar einen Bus nach London gebucht hat, aber zu spät ankommt?


Mittwoch, 12. Dezember 2012

LaLaLa

Ich hab mein Essay fertig! Und womit könnte man das besser feiern, als mit neuer Lieblingsmusik?

Morgen geht dann der eigentliche Spaß los. Ich mag Schreiben, ich mag nicht Korrekturlesen-kürzen-umschreiben...

Sonntag, 11. November 2012

90er...

Du sollst den Neunzigern huldigen. Und nicht schon nach dem Intro wieder ausschalten...


Freitag, 19. Oktober 2012

Le monde et la musique.

Ich bin so doof. Die Scissor Sisters sind am Montag in Bristol, also auf der anderen Seite des Flusses. Und ratet, wer es nicht geschafft hat, sich rechtzeitig Tickets zu kaufen? Richtig. Ich.
Was mich aber zum heutigen Thema führt: Musik. Genauer gesagt, Fotografen und Musik. In den vergangenen Tagen haben wir viel über persönliche Werdegänge, Interessen und Inspirationen gesprochen, aber - unter anderem auch, weil Clive, Paul und Ken schon sehr lange fotografieren - über die Entwicklung der Fotografie und die Einordnung dieser in Hinsicht auf andere künstlerische Disziplinen. Gerade in der Dokumentarfotografie kommt oft die Frage auf, ob das eigentlich Kunst ist, was wir hier machen, oder nicht viel mehr eine technische Disziplin. Immerhin tun wir ja zunächst nichts anderes, als die richtige Blende, die richtige Belichtung, den richtigen Blitz, den richtigen Blickpunkt einzustellen, um abzulichten, was ohnehin da ist. (Püh.) Ich will mich da gar nicht lange mit aufhalten. Dokumentarfotografie ist definitiv Kunst, auch wenn eine Unterscheidung zwischen Kunstfotografie und Dokumentarfotografie gemacht wird. Seit den 80ern wird Dokumentarfotografie regelmäßig ausgestellt und bewundert, und wie die meisten Künstler haben wir den Anspruch, Ästhetik mit Aussage zu verbinden. Andere benutzen den Pinsel oder die Gitarre, wir benutzen unsere Kameras.
Ein weiteres Argument dafür, dass Dokumentarfotografen keinesfalls rationale, rein technisch gesteuerte Köpfe sind, habe ich in Gregynog gefunden. Wie bereits erwähnt, haben unsere Lehrer Clive, Ken und Paul ihre persönlichen Arbeiten vorgestellt und viel über ihre Hintergründe, ihre Gedanken und ihre Inspirationen gesprochen. Worin die drei, die ansonsten sehr unterschiedlich arbeiten, sich einig sind, ist ihre Liebe zur Musik. Paul hat über die Jazz- und Swing-Musik der 60er und 70er Interesse am Civil Rights Movement in den USA gefunden, und ist darüber zur Fotografie gekommen. Er hat uns einige seiner bevorzugten Lieder aus verschiedenen Epochen vorgespielt, und man konnte in seinen Fotos eine ähnliche Entwicklung feststellen wie in der Musik. Clive, der schon sehr lange in Newport unterrichtet, hat uns erzählt, dass er viel weniger Inspiration aus Fotos von anderen zieht als aus der Musik, die er tagtäglich hört, im Radio, auf dem Weg zur Uni. Tim Smith, der Gastdozent, hat als Band-Fotograf angefangen. Und Ken hat uns heute morgen zur letzten Vorlesung mit Country-Musik empfangen, und während wir eingetrudelt sind, hatten er und Paul eine lebhafte Diskussion: "Kennst du die und die Band?" "Nee..." "Solltest du mal hören, könnte dir gefallen." Die iTunes-Bibliothek war nicht von schlechten Eltern, äh, Musikern.
Mein Standpunkt ist vermutlich angelehnt an das alte Sprichwort: "Wer gern singt, kann kein schlechter Mensch sein". Mir haben die Tage in Gregynog jedenfalls wieder einmal gezeigt, wie eng zwei künstlerische Disziplinen, in diesem Fall Musik und Fotografie, verknüpft sein können. Ich glaube, dass Musik ein sehr großes inspirierendes Potenzial hat und wer sich auf Musik einlassen kann, auf die Emotionen, auf die Aussagen, wer sich von der Musik tragen lassen kann, der kann viel daraus schöpfen. Und ich möchte an dieser Stelle anzweifeln, dass rein technisch-mathematisch-rationale Menschen sich sehr viel aus Musik machen. Das habe ich so bisher nicht erlebt. Und selbst wenn. Ich glaube, wenn man sich von Musik - oder jeglicher anderer Kunstform - zu eigenen Werken inspirieren lassen kann, ist oder wird man Künstler.
Ich kann noch viel mehr Beispiele aufzählen. Unser Techniker Dennis, in dessen Biografie als herausragendes Merkmal seine Blues- und Folk-Sammlung genannt wird. Unser Techniker Ian vergleicht jpeg-Dateien gerne mit mp3. Colin, unser Theoriedozent, guckt gerne verrückte Musikvideos von ehemaligen Fotografen. Kieran aus meinem Kurs hat eine Musikbibliothek auf seinem Computer, die für 15 Tage reicht; Kirsty (die später Bands fotografieren will) und Sam haben Karten fürs Glastonbury-Festival, das - wie auch die Scissor Sisters - leider schon ausverkauft ist; Tom reist für Festivals extra nach Frankreich. Und zuletzt bin da ja noch ich. Meine iTunes-Bibliothek ist "nur" 3 Tage lang, aber ich liebe Musik. Ich liebe die Emotionen, die ich daraus ziehe, sei es das eine Lied von Two Door Cinema Club, zu dem ich immer wild rumhüpfen muss, oder das andere Lied von Wir Sind Helden, das mich jedes Mal weinen lässt. Ich liebe Songtexte, und habe ständig irgendwelche Zeilen im Kopf, wenn nicht sogar komplexe Ohrwurmgebilde. Ich brauche Musik und bin ständig auf der Suche nach Neuem. Zur Fotografie hat es mich noch nicht inspiriert, aber die Macht der Musik hat definitiv schon das Schreiben gefördert, die dritte Disziplin, in die ich ganz vernarrt bin. Das mit der Fotografie kommt sicher noch. Ich bin mir da ganz sicher, jetzt, nach Gregynog.

Wie versprochen, noch ein paar künstlerische Ergüsse:
Das Fast-Siegerfoto. Richard. Richard hat übrigens einen der Preise gewonnen (nicht den, den wir gewählt haben, sondern den, den die Dozenten ausgesucht haben), mit seinem Foto von mir. 

Gregynog House

Es ist Herbst in Wales!

Namen, Namen, Namen:
Clive Landen (Achtung, tote Tiere. Und nicht besonders ansehlich. Was auch immer er davor gehört hat.)

Musik:
Die Antwoord - Mit freundlichen Grüßen von Colin. "Schräg" trifft's wohl.
Und ansonsten stehen Coldplay (mal wieder), Radiohead (mal wieder) und Wakey!Wakey! gerade ganz oben in der Hör-Liste.

Freitag, 5. Oktober 2012

Meine Damen und Herren...

...die Beijing Bandits! In voller Pracht. Aufm Handyfoto.

Meine Eltern haben mir ein wunderbares und sehr schweres Care-Paket aus Deutschland geschickt und waren so umsichtig, auch gleich das Handy-Computer-Kabel mitzuschicken. Somit löse ich doch gleich mal mein Versprechen ein... oder hatte ich überhaupt versprochen, das Bild nachzureichen? Nun ja, hier ist es. Ohne Urwald-Didgeridoo-Spieler, der hatte sich zu dem Zeitpunkt schon zu Jenna und mir auf die Tanzfläche gesellt.
Aber keine Sorge, liebe Leute. Auch wenn ich jetzt meine Handy-Kamera im vollem Umfang ausnutzen kann, bedeutet das nicht, dass ich meine liebe kleine DSLR in die Ecke werfe und mich zu jenen Dokumentarfotografen zähle, die mit dem iPhone nach Afghanistan reisen und den Krieg fotografieren (gibt's auch). Nein, nein, mein süßes Kamerachen bleibt bei mir, bis der Tod uns scheidet - oder die Nikon D700.