Zwei Pfannkuchen, liebevoll von der Mitbewohnerin gebacken, sind doch das Beste, wenn man vom Zirkus zurückkommt und irgendwie zu faul ist zum Kochen.
Dienstag, 12. Februar 2013
Wushu goes Olympia
Alle vier Jahre werde ich über Nacht zum Sport-Junkie. Zuletzt geschehen letzten Sommer, wo ich mich sogar täglich zum Joggen aufrappeln konnte - allerdings auch nur für drei, vier, fünf Wochen. Der Zauber dahinter liegt in den Olympischen Spielen. Keine Ahnung, was mich an den Spielen so reizt, aber diese zwei Wochen Sport kleben mich quasi an die Fernbedienung und meine Turnschuhe zugleich. Da wird 2016 in Rio de Janeiro keine Ausnahme machen...
Ich bin, das muss erwähnt werden, ein recht pflegeleichter Olympia-Fan. Ich gucke nämlich, vielleicht mit der Ausnahme von Tennis und Gewichtheben, so ziemlich alles, was im Programm ist. Die Vielfältigkeit ist äußerst erheiternd, finde ich. Einer meiner Lieblinge ist ja der Moderne Fünfkampf. Schießen, Fechten, Schwimmen, Reiten, Laufen - da ist für jeden etwas dabei und für den Sport-Antagonisten, der ich meist in den Olympische-Sommerspiele-freien 3 Jahren und 11 Monaten bin, ist diese Disziplin wohl DER Augen-, Ohren- und Mund-Aufsperrer. Leider ist der Fünfkampf beim olympischen Kommittee nicht sooo beliebt und immer mal wieder vom Ausschluss bedroht. So auch in der Auswahl für die olympischen Spiele 2020 - und ich war doch ein bisschen erleichtert, als ich heute las, dass statt des Fünfkampfs nun Ringen aus dem Programm genommen wird.
Ich trauere dem Ringen nicht besonders hinterher, diesem komischen Gewurstel in unästhetischen Lycra-Anzügen. Allerdings taten mir die Athlethen doch ein bisschen leid, als ich dann sah, durch welche Disziplinen das immerhin seit der Wiedererfindung der Spiele 1896 olympische Ringen ersetzt werden könnte: Baseball/Softball, Klettern, Karate, Rollschuhsport, Squash, Wakeboarden oder Wushu. Haha. Hahahaha.
Zunächst einmal habe ich keine Ahnung, was Wushu überhaupt sein soll. Und dann finde ich keine der genannten Sportarten derart weltbewegend, dass ich sie unbedingt sehen wollen würde. Naja, Karate vielleicht - als eine der unzähligen Kampf- und Selbstverteidigungs-Sporte bei Olympia... aber dann hätten sie auch das Ringen behalten können...dicke Männer in bunten Anzügen an die Macht!
Was ist Wushu?
Wushu ist laut Wikipedia ein chinesisches Kulturgut und eine bunte Mischung aus traditionellen Kampfkünsten. Im Ohr des Unwissenden klingt es also lustiger, als es ist.
Olympiade - Olympische Spiele
So viel "Olympia" in diesem Beitrag. Da wird man ja ganz wushig! Und dann dieser einfallslose, repetitive Schreibstil, ich hätte ja auch mal "Olympiade" statt "Olympische Spiele" schreiben können... Nein. Mir ist nämlich bewusst, dass die Olympischen Spiele die zwei Wochen voller Wettkampf in Eintracht unter Beobachtung tausender Fernseh-Kameras sind, und die Olympiade die drei Jahre und elf Monate zwischen den Spielen.
Ich bin, das muss erwähnt werden, ein recht pflegeleichter Olympia-Fan. Ich gucke nämlich, vielleicht mit der Ausnahme von Tennis und Gewichtheben, so ziemlich alles, was im Programm ist. Die Vielfältigkeit ist äußerst erheiternd, finde ich. Einer meiner Lieblinge ist ja der Moderne Fünfkampf. Schießen, Fechten, Schwimmen, Reiten, Laufen - da ist für jeden etwas dabei und für den Sport-Antagonisten, der ich meist in den Olympische-Sommerspiele-freien 3 Jahren und 11 Monaten bin, ist diese Disziplin wohl DER Augen-, Ohren- und Mund-Aufsperrer. Leider ist der Fünfkampf beim olympischen Kommittee nicht sooo beliebt und immer mal wieder vom Ausschluss bedroht. So auch in der Auswahl für die olympischen Spiele 2020 - und ich war doch ein bisschen erleichtert, als ich heute las, dass statt des Fünfkampfs nun Ringen aus dem Programm genommen wird.
Ich trauere dem Ringen nicht besonders hinterher, diesem komischen Gewurstel in unästhetischen Lycra-Anzügen. Allerdings taten mir die Athlethen doch ein bisschen leid, als ich dann sah, durch welche Disziplinen das immerhin seit der Wiedererfindung der Spiele 1896 olympische Ringen ersetzt werden könnte: Baseball/Softball, Klettern, Karate, Rollschuhsport, Squash, Wakeboarden oder Wushu. Haha. Hahahaha.
Zunächst einmal habe ich keine Ahnung, was Wushu überhaupt sein soll. Und dann finde ich keine der genannten Sportarten derart weltbewegend, dass ich sie unbedingt sehen wollen würde. Naja, Karate vielleicht - als eine der unzähligen Kampf- und Selbstverteidigungs-Sporte bei Olympia... aber dann hätten sie auch das Ringen behalten können...dicke Männer in bunten Anzügen an die Macht!
Was ist Wushu?
Wushu ist laut Wikipedia ein chinesisches Kulturgut und eine bunte Mischung aus traditionellen Kampfkünsten. Im Ohr des Unwissenden klingt es also lustiger, als es ist.
Olympiade - Olympische Spiele
So viel "Olympia" in diesem Beitrag. Da wird man ja ganz wushig! Und dann dieser einfallslose, repetitive Schreibstil, ich hätte ja auch mal "Olympiade" statt "Olympische Spiele" schreiben können... Nein. Mir ist nämlich bewusst, dass die Olympischen Spiele die zwei Wochen voller Wettkampf in Eintracht unter Beobachtung tausender Fernseh-Kameras sind, und die Olympiade die drei Jahre und elf Monate zwischen den Spielen.
Montag, 11. Februar 2013
Gibt es Gott?
Der Papst tritt zurück, dem Himmel sei dank! Jetzt nur beten, dass der nächste Pontifex nicht eben so ein zurückgebliebener, engstirniger Blödmann ist. Es besteht noch ein Funken Hoffnung für die katholische Kirche.
Samstag, 9. Februar 2013
Rrrrraaaagby
RUGBY! Unter diesem Motto stand der heutige Tag, der, angesichts meines über die letzten Wochen zur Vollendung verkorksten Schlafrhythmus', vergleichsweise früh begann - immerhin musste ich schon um 12 Uhr mittags ausgeruht, satt und mit gut vorbereitetem Kamera-Set auf dem Rugby-Feld meiner Uni stehen. Dank meiner Mitbewohnerin Jenna, selbst übereifrige Rugby-Anfängerin ("Ich werde sterben!"), war ich Teil des offiziellen Dokumentations-Teams, das das heutige Wohltätigkeitsspiel zwischen unserer Uni-Mannschaft, den Centurions, und den "Old Boys", ehemaligen Mitgliedern des gleichen Teams, filmen und fotografieren sollte. So wurde ich plötzlich zum Sport-Fotografen, eine Tätigkeit, die mir ja sonst eher fern liegt.
Allerdings durfte sich auf diese Weise mein 70-300er Tamron-Tele-Objektiv endlich einmal beweisen. In perfektem Zusammenspiel mit meiner Nikon D5000 hat es ganz wunderbare Bilder gemacht, ohne dass ich mitten auf dem Feld stehen musste. Nur am Ende, als die Mannschaft ein Gruppenbild forderte, war es dann etwas überfordert: Mit dem Weitwinkel hat es das gute Objektiv, verständlicherweise, dann ja doch nicht so. Ich hatte auch meine analoge Nikon F80 dabei, aber die fand bei Kälte, grauem Himmel und gelegentlichem Regen leider keinen Einsatz. Doch auch ohne sie hatte ich viel Spaß, während ich ums Feld gerannt bin, um die besten Blickwinkel zu erwischen.
Ich habe keinen blassen Schimmer von den Rugby-Regeln und habe definitiv das eine oder andere gute Foto verpasst, weil ich schlicht nie eine Ahnung hatte, was als Nächstes passieren würde. Ich weiß nicht einmal, wie das Spiel ausgegangen ist - nur dass die "Old Boys" gewonnen haben. Mit den Ergebnissen bin ich dennoch zufrieden - und glücklich, dass nicht ich, sondern Jenna die 400 Bilder und 300 Minuten Filmmaterial zu einem Endergebnis zusammenschneiden muss.
Anschließend wurde gemeinsam in der Bar das Rugby-Spiel Italien - Schottland geguckt, gleich das dritte Rugby-Spiel in meinem Leben. Beth, die nächste Mitbewohnerin im Doku-Team und schottischer Herkunft, war natürlich etwas enthusiastischer als ich - "kreisch!quietsch!bibber!". Das Spiel ist glücklicherweise sehr zu Gunsten Schottlands ausgefallen... und anschließend wurde gefeiert. Viel gefeiert. Rugby-Jungs sind echte Kerle und wie können echte Kerle sich besser beweisen, als bei viel Alkohol und Gebrüll? [Zum Glück muss ich den Mülleimer voller Trinkreste und Kotze nicht entleeren...] Da der Auftrag bestand, wirklich den *ganzen* Tag zu dokumentieren, haben wir natürlich fleißig drauf und uns selbst die Nase zugehalten! Während des Spiels Frankreich - Wales (da kochten die Emotionen im kleinen Caerleon!) wurde fröhlich weiter getrunken, um schließlich den Tag in einer Lotterie voller Trikots und Rugby-Utensilien zu beenden. Netterweise wurde uns Doku-Leuten dann auch noch ein Drink ausgegeben. Prost!
...nach diesem Tag voller muskulöser Jungs und eiförmigen Bällen habe ich nun mein Bett, etwas zu essen, und ein paar Folgen Fernsehen verdient, finde ich. Bestimmt träume ich heute Nacht von "Crouch-Touch-Pose-Engage"...
Warum eigentlich so viel Rugby?
In Großbritannien und umzu wird derzeit Six Nations-Wettkampf zwischen England, Schottland, Wales, Irland, Frankreich und Italien ausgetragen. Das Rugby-Fieber ist damit offiziell ausgebrochen. Nur ich bin, wie ihr vielleicht schon erraten habt, nicht so wirklich infiziert.
Und warum Rrrrrraaaaagby?
Weil dieser Sport im Auge des unwissenden Betrachters recht grob anmutet - besonders fiese Mundschütze und das relativ oft ausgespuckte "F*ck off!". Und weil meine Kameras - mit 70/300er-Tele bzw. 28/70er-Sigma-Objektiv - heute liebevoll von Kieran und Liam auf den Namen "meine kleinen Monster" getauft wurden. Monster sind unter Fotografen sehr gern gesehen, wir haben sie lieb, unsere Monster.
Allerdings durfte sich auf diese Weise mein 70-300er Tamron-Tele-Objektiv endlich einmal beweisen. In perfektem Zusammenspiel mit meiner Nikon D5000 hat es ganz wunderbare Bilder gemacht, ohne dass ich mitten auf dem Feld stehen musste. Nur am Ende, als die Mannschaft ein Gruppenbild forderte, war es dann etwas überfordert: Mit dem Weitwinkel hat es das gute Objektiv, verständlicherweise, dann ja doch nicht so. Ich hatte auch meine analoge Nikon F80 dabei, aber die fand bei Kälte, grauem Himmel und gelegentlichem Regen leider keinen Einsatz. Doch auch ohne sie hatte ich viel Spaß, während ich ums Feld gerannt bin, um die besten Blickwinkel zu erwischen.
Ich habe keinen blassen Schimmer von den Rugby-Regeln und habe definitiv das eine oder andere gute Foto verpasst, weil ich schlicht nie eine Ahnung hatte, was als Nächstes passieren würde. Ich weiß nicht einmal, wie das Spiel ausgegangen ist - nur dass die "Old Boys" gewonnen haben. Mit den Ergebnissen bin ich dennoch zufrieden - und glücklich, dass nicht ich, sondern Jenna die 400 Bilder und 300 Minuten Filmmaterial zu einem Endergebnis zusammenschneiden muss.
Anschließend wurde gemeinsam in der Bar das Rugby-Spiel Italien - Schottland geguckt, gleich das dritte Rugby-Spiel in meinem Leben. Beth, die nächste Mitbewohnerin im Doku-Team und schottischer Herkunft, war natürlich etwas enthusiastischer als ich - "kreisch!quietsch!bibber!". Das Spiel ist glücklicherweise sehr zu Gunsten Schottlands ausgefallen... und anschließend wurde gefeiert. Viel gefeiert. Rugby-Jungs sind echte Kerle und wie können echte Kerle sich besser beweisen, als bei viel Alkohol und Gebrüll? [Zum Glück muss ich den Mülleimer voller Trinkreste und Kotze nicht entleeren...] Da der Auftrag bestand, wirklich den *ganzen* Tag zu dokumentieren, haben wir natürlich fleißig drauf und uns selbst die Nase zugehalten! Während des Spiels Frankreich - Wales (da kochten die Emotionen im kleinen Caerleon!) wurde fröhlich weiter getrunken, um schließlich den Tag in einer Lotterie voller Trikots und Rugby-Utensilien zu beenden. Netterweise wurde uns Doku-Leuten dann auch noch ein Drink ausgegeben. Prost!
...nach diesem Tag voller muskulöser Jungs und eiförmigen Bällen habe ich nun mein Bett, etwas zu essen, und ein paar Folgen Fernsehen verdient, finde ich. Bestimmt träume ich heute Nacht von "Crouch-Touch-Pose-Engage"...
Warum eigentlich so viel Rugby?
In Großbritannien und umzu wird derzeit Six Nations-Wettkampf zwischen England, Schottland, Wales, Irland, Frankreich und Italien ausgetragen. Das Rugby-Fieber ist damit offiziell ausgebrochen. Nur ich bin, wie ihr vielleicht schon erraten habt, nicht so wirklich infiziert.
Und warum Rrrrrraaaaagby?
Weil dieser Sport im Auge des unwissenden Betrachters recht grob anmutet - besonders fiese Mundschütze und das relativ oft ausgespuckte "F*ck off!". Und weil meine Kameras - mit 70/300er-Tele bzw. 28/70er-Sigma-Objektiv - heute liebevoll von Kieran und Liam auf den Namen "meine kleinen Monster" getauft wurden. Monster sind unter Fotografen sehr gern gesehen, wir haben sie lieb, unsere Monster.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Guter Vorsatz
Nach einmonatigem Widerstand habe ich nun doch noch einen Vorsatz für's neue Jahr gefasst: Ich muss aufhören, mir für die Arbeit den A**** abzufrieren. Es kann nicht sein, dass ich nach mehr als fünf Stunden Fotografie nach Hause komme und nur noch eine heiße Schokolade und eine Decke will, damit mir nicht die Gliedmaßen abfallen.
Wales braucht dringend Frühling. Und NoFit State Circus muss dringend die Heizung reparieren. Ansonsten war's aber äußerst lustig.
Dienstag, 5. Februar 2013
Lucky Tuesday
Aufregende Zeiten! Der Gesetzesentwurf zur "Homo-Ehe" ist mit großer Mehrheit von den Abgeordneten des britischen Unterhauses angenommen worden. Ein großer Schritt in Richtung eines großen Dienstes an der Menschheit, wenn man so möchte.
Und weil der Tag nicht schon schön genug war, habe ich auch noch eine exzellente Note für mein Essay über die Emanzipation der HIV-Community durch Fotografie bekommen; und Jenna kocht für mich Abendessen. Harr! Harr!
Und weil der Tag nicht schon schön genug war, habe ich auch noch eine exzellente Note für mein Essay über die Emanzipation der HIV-Community durch Fotografie bekommen; und Jenna kocht für mich Abendessen. Harr! Harr!
Sonntag, 3. Februar 2013
Leseratten, aufgepasst!
Hat hier jemand schon mal was von Sibylle Berg, Albert Ostermaier oder Peter Handke gelesen? Dies ist eine kleine Umfrage. "Ja", "Nein", "Vielleicht" und "Ich mag Toastbrot" sind als Antwortmöglichkeiten vorgesehen, Antworten bitte als Kommentare (da. unten.) hinterlassen, die erste und letzte Antwortmöglichkeit gerne mit vertiefenden Anmerkungen!
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